07.06.08 | Atemschutz Plauschwettkampf, Neuheim
Der Atemschutztrupp 1 der Feuerwehr Unterägeri gewann am diesjährigen Atemschutz Plauschwettkampf in Neuheim
In Neuheim fand am Samstag, 07.06.2008 der Euro-Atemschutzwettkampf statt. Organisator war der Atemschutz Neuheim unter der Leitung von Vizekommandant Beat Obrist. Jedes Jahr findet der Wettkampf in jener Gemeinde statt, die den letztjährigen gewonnen hat. Auch Mannschaften aus den benachbarten Kantonen sowie aus Sattel und Unteriberg nahmen am Wettkampf teil. 12 Trupps mit je vier Männern und Frauen aus den Gemeinden Unterägeri, Cham, Zug, Risch und Hünenberg kämpften um den ersten Platz. Die Betriebsfeuerwehr der Firma Crypto AG aus Steinhausen meldete 2 Trupps an. Obrist wählte bewusst das Thema Euro 08. Fussballspielen sei wie Atemschutz machen, alles eine reine Teamarbeit. Jeder muss sich auf seinen Partner verlassen und ihm vertrauen können. Nur so können Tore geschossen werden oder eben Personen gerettet werden. Die 14 Mannschaften bekamen alle einen Ländernamen und begaben sich anschliessend zu den Austragungsorten. Der Posten 1 war auf dem Zeughausareal und hiess "Basel". In Basel wurde in einer dreistöckigen Werkstatt, die voller Rauch war, nach Feuerwehrgegenständen gesucht. Das Ziel war, so viele Gegenstände wie möglich zu finden und ins Freie zu bringen. Beim Posten "Bern", der sich ausserhalb der Werkstatt befand, mussten die Trupps in Vollausrüstung auf die Torwand schiessen. In "Genf" wurde ein Quiz mit 10 Fragen organisiert, die richtig beantwortet werden mussten. Eine der Fragen war, wann die Fusion der Stadt- und Kantonspolizei Zug stattfand, oder an welcher Hausnummer die Gebäudeversicherung des Kantons Zug beheimatet ist. Da war das Wissen von jedem Einzelnen gefragt. Wir überquerten die Strasse und begaben uns auf das Gelände der Firma Sand AG. Die Firma Sand AG beteiligte sich als Hauptsponsor und verwandelte ihr Gelände am Samstag in ein Labyrinth von verschiedenen Parcours. "Das Grundstück sei ideal für so einen Event" sagte Vizekommandant Obrist.
Beim Posten "Salzburg" war die Kondition jedes Einzelnen gefragt. Mit viel Geschicklichkeit mussten die Teilnehmer mit einer Schubkarre Sandsäcke durch einen schwierigen Parcours fahren. Das Slalom fahren, Wiegebrugg fahren und unter einer grossen Röhre die Sandsäcke zirkeln, verlangte von den Angehörigen der Feuerwehr viel Ausdauer und Luft. Beim Posten "Klagenfurt" mussten die Teilnehmer mittels Strahlrohren einen Ball auf dem Baggersee durch einen Stangenslalom jonglieren. Der Posten "Wien" war sehr interessant und forderte von den Trupps einiges. Ein Caterpilar 769-D mit einem Leergewicht von 30000 Kg und einer Höhe von 4072 mm musste mittels Seilzugapparat soweit wie möglich gezogen werden. Beim letzten Posten in "Innsbruck" mussten sich die Atemschützler vom 3. Stock selbst in die Tiefe retten. Während der Rettung musste ein Text über eine Fahrzeugbeschreibung gelesen werden, der dann am Schluss der Übung mittels Lückentext abgefragt wurde.
Nach einem gemütlichen Nachtessen und der ersten Halbzeit des Spiels Schweiz-Tschechien ging es zur Siegerehrung. Den ersten Preis, gesponsert von der Sand AG Neuheim, nahmen die Jungs vom ersten Team der Feuerwehr Unterägeri mit nach Hause. Alle anderen Teams bekamen vom Restaurant Löwen, Mövenpick, Sihlbrugg ein Präsent.
Das Organisationskomitee unter der Leitung von Vizekommandant Beat Obrist zeigte sich sehr beeindruckt von den guten Leistungen der Teams. Solche Wettkämpfe sind für die Kameradschaft der Atemschutzgeräteträger sehr wichtig.
[Rangliste]
Hier einige Impressionen:
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